Vaterunser auf Aramäisch

Worte der Verbundenheit. Ein Moment der Stille.

Ein Gebet über Vertrauen, das tägliche Brot und Vergebung – als Einladung, zuzuhören und über unser Zusammenleben nachzudenken.

Sonnenlicht fällt durch die Zweige eines Olivenbaums
Symbolbild · Foto: Flor Saurina / Unsplash

Still werden. Zuhören.

Manchmal beginnt ein neuer Gedanke mit einer Pause. Der Klang einer fremden und zugleich vertrauten Sprache kann dazu einladen, Worte wieder bewusst wahrzunehmen.

Diese Aufnahme stellt das Vaterunser in einer aramäischen Sprachtradition vor. Wer möchte, hört einfach zu – ohne Eile und mit Raum für die eigenen Gedanken.

Das Vaterunser hören

Video: Psalm Sleep · „Vaterunser auf Aramäisch: Höre die Worte in der Originalsprache Jesu 🕊️“ · 2 Minuten 9 Sekunden.

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Unser tägliches Brot

Die Bitte um Brot führt zu einer einfachen Frage: Was brauchen Menschen, um in Würde leben zu können? Nahrung und Wasser, ein Zuhause, menschliche Nähe und eine verlässliche Gemeinschaft gehören für uns dazu.

Im Rahmen von „Natürlich Denken – Wege aus dem Nebel“ lesen wir diese Bitte auch als Anstoß, über Versorgung, Teilen und Verantwortung nachzudenken. Das ist unsere heutige Betrachtung des Gebets.

Hände halten ein frisch gebackenes Brot
Symbolbild · Foto: Kate Remmer / Unsplash
Ein Waldweg führt zwischen Bäumen in das Sonnenlicht
Symbolbild · Foto: Michael Held / Unsplash

Vergebung und ein neuer Weg

Im Vaterunser steht die Bitte um Vergebung neben der Bereitschaft, anderen zu vergeben. Sie verbindet die eigene Verantwortung mit dem Umgang miteinander.

Für unsere Betrachtung bedeutet das: innehalten, Fehler erkennen, Verantwortung übernehmen und neue Wege suchen. Welche Worte sprechen dich an? Und was davon möchtest du in deinem Alltag verwirklichen?

Sprache, Überlieferung und Quellen

Aramäisch gehört zur sprachlichen Welt Jesu. Die heute gebräuchlichen syrisch-aramäischen Fassungen des Vaterunsers stehen in einer kirchlichen Überlieferung. Eine heutige Gesangsaufnahme belegt daher nicht den exakten damaligen Wortlaut oder die historische Aussprache Jesu.

Der Titel des verlinkten Videos stammt vom Anbieter. Die sprachliche Einordnung hier unterscheidet die heutige Aufnahme von der historischen Überlieferung.

Die Gedanken zu Gemeinschaft und Lebensgrundlagen auf dieser Seite sind unsere heutige Betrachtung. Die Fotografien sind Symbolbilder.

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